Ausstellung “Hope Spots – Räume der Vielfalt” in Vorbereitung

Abstraktes Gemälde Home
“Home” (2020) 130 x 130 cm, Acryltechnik auf Leinwand, Foto des Gemäldes: Berit Ness

…vom 18.09. bis 04.10.2020 stelle ich gemeinsam mit meinen Kolleginnen und Kollegen aus der Kulturbäckerei (u.a. Ursula Blancke-Dau, Brigitte Menke, Ulrike Stuhrmann, Maike Erdmann-Spilker, Anke Gruss, Berit Ness, Carolin George, Gudrun Jakubeit, Ben Boles, Christian von Stern, Gero Bräutigam) im Großen Saal im Erdgeschoss der Kulturbäckerei Lüneburg sowie den dazugehörigen Fluren aus.
Das Thema der Gemeinschaftsausstellung lautet “Hope Spots – Räume der Vielfalt”.

Mich interessiert dabei der Begriff “Raum”. Diesen interpretiere ich aus verschiedenen Blickwinkeln in abstrakter Form. Gibt es Räume überhaupt? Sind sie auseinander und nebeneinander, miteinander verbunden oder getrennt, voll oder leer, endlich oder unendlich? Ist alles ein Raum? Wie vielfältig kann der Raumbegriff sein?  

Außerdem möchte ich darstellen, wie jede(r)(s) einzelne von uns – vor allem in industrialisierten Staaten ein “Hope Spot” sein oder werden kann. Gegenwärtig leben weniger als 20 Prozent der Menschen in den Industrieländern, aber sie nehmen mehr als 80 Prozent der natürlichen Ressourcen in Anspruch. Wie kann ich selbst meinen „ökologischen Fußabdruck “ verbessern, meinen “ökologischen Rucksack” leichter machen bzw. mein Leben und meinen Alltag dematerialisieren, reduzierter (und vielleicht dadurch glücklicher) leben? Kann ich “kleiner” oder auch “mobiler” wohnen, weniger fliegen, mehr Rad fahren, ein kleineres oder gar kein Auto mehr fahren, CarSharing nutzen, Produkte aus China, Bangladesch etc. weitgehend meiden oder mehrere Veggie-Tage in der Woche einführen?  Sollte ich nicht Wäschetrockner, Mikrowellenherde und andere überflüssige Elektrogeräte aus meinen Haushalt streichen, den Inhalt des Kleiderschranks langfristig drastisch verkleinern, Plastik meiden, den Wasserverbrauch reduzieren, Müll sammeln, mich Umweltgruppen anschliessen und vom Schwein auf Tofu umsteigen? Kann ich diese ökologische “Diät” langfristig durchhalten oder werde ich schwach?

Geplante Titel meiner Gemälde:

“Räume der Vielfalt”(Definition des Raums anhand Niklas Luhmanns Systemtheorie “Alles ist ein System”)

„Die Welt ist bunt“

“Home” (als Raum des Rückzugs)

“Hippe Hütten” (Tiny Häuser)

“Die Zukunft gehört Tier”

„Ausgeschnitzelt“

Summ, bitte summ!“

“Stress & The City”

“Bewusst wie”

“Ohne Natur kein Morgen”

“Industrial Design”

“Die Welt hängt am seidenen Faden” 

“20 Prozent auf der Überholspur”

“Die Zukunft fängt bei mir an“

„Zeit war Geld“

“ARTenVIELfalt“

Noch sind nicht alle Gemälde fertig, einige davon werden kleinformatig sein –  und es ist auch nicht sicher, ob ich alles realisieren werde. Auf jeden Fall werden alle Gemälde, die ich ausstelle, 2020 entstanden sein.


 

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