Karin Greife mal regelmäßig im Auftrag für die beliebte ARD-Telenovela „Rote Rosen“, die in Lüneburg spielt. Viele Aussenaufnahmen zeigen immer wieder die schöne Stadt. Auch werden bei „Rote Rosen“ Themen aufgegriffen die einen direkten Bezug auf Lüneburg und Umgebung haben. So gibt es eine Episode, in der bei einer Entrümplung ein Ölgemälde mit  Motiv aus der Lüneburger Heide gefunden wurde. Die Produktionsfirma fragte Karin Greife 2016, ob sie dieses Bild in einer kleinen Größe malen kann. Damit fing die Auftragsmalerei für die Produktionsfirma an. In 2017 malte die Künstlerin ein weiteres Gemälde für die ARD-Serie und zwar „Heidelandschaften mit Birken“ in Öl, diesmal großformatig auf 120 x 80 cm. Dieses Gemälde spielte in einigen Folgen, die im November 2017 ausgestrahlt wurden, als Requisit eine Rolle. Es sollte von einem bekannten Heidemaler sein und versteigert werden.
Anfang 2018 malte Karin Greife dann ein Ölgemälde im Format 100 x 70 cm. Dieses Bild spielte ab Mitte April 2018 in der Serie eine Rolle und trug den Titel „Nach dem Sturm“. Der Schauspieler Joachim Kretzer alias Torben Lichtenhagen war fasziniert von dem Gemälde, in dem ein Bauer um 1920 nach einem Sturm vor seinem Feld steht auf dem die Ernte vernichtet ist. Der Himmel ist noch düster, aber man sieht einen Silberstreifen am Horizont. Torben Lichtenhagen steht gerade in der Serie vor den Trümmern seiner Ehe, sieht aber auch hier einen Hoffnungsschimmer. Deswegen gefällt ihm das Bild so gut und er träumt nachts, er wäre dieser Bauer und würde in dem Bild stehen. Das Gemälde ist nach wie vor oft in der Serie zu sehen, da es im Büro des Herrn Lichtenhagen hängt.
Im Sommer 2018 malte Greife ein weiteres, diesmal abstraktes Gemälde für die Studiowerft. Dieses spielte in den Serien, die ab Januar 2019 ausgestrahlt wurden, eine Rolle und ist ein vermeintliches Bild des in der Serie benannten Malers „Tonetti“. In 2019 fertigte die Malerin dann zwei Gemälde zur Auswahl mit dem Titel „Violet Composition“ sowie ein Gemälde mit dem Titel „Die vier Kinder des Malers“ an.

Karin Greife bedankt sich herzlich bei Studio Hamburg für diese bisher sechs wunderbaren Aufträge. Es hat ihr sehr viel Spaß gemacht, die Wünsche der Autoren und des Requisitenteams umzusetzen.